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Ayurvedische Ernährung: Was ist ihr Geheimnis?

Essen im Einklang mit Körper und Geist.

Ayurvedische Ernährung: Was ist ihr Geheimnis?

Es gibt Begriffe, die bestimmt auch Sie schon mehrmals gehört haben, deren Bedeutung bisher trotzdem immer nur schemenhaft blieb. Die ayurvedische Ernährung ist so ein Begriff. Dieser ruft bei vielen eine diffuse Vorstellung von indischer Küche gepaart mit Yogis, Patchouli-Duftstäbchen und Klangschalen hervor. Doch bevor wir uns in unwissentlichen Klischees verlieren, lohnt es sich, einen ernsthaften Blick auf die traditionsreiche Ernährungsweise aus Südasien zu werfen. 

Ayurveda: Auf der Suche nach dem Gleichgewicht.

Unter Ayurveda ist eine 5000 Jahre alte traditionelle Heilkunst, die besonders in Indien, Nepal und Sri Lanka weit verbreitet ist. Im Gegensatz zur studienbasierten Schulmedizin, wie wir sie aus der westlichen Welt kennen, handelt es sich bei Ayurveda um ein ganzheitliches alternativmedizinisches Konzept, das sich hauptsächlich aus zwei Komponenten zusammensetzt: der Lebensweise und der Ernährung.

Ayurveda ist ein aus dem Sanskrit stammender Begriff, der sinngemäß das “Wissen vom Leben” bedeutet.

Der ayurvedischen Auslegung nach befinden sich bei einem gesunden Menschen Körper, Verstand, Sinne und Seele in einem steten Gleichgewicht. Geraten indes ein oder mehrere dieser Faktoren aus der natürlichen Balance, wird der Mensch krankheitsanfällig. Um dies zu vermeiden, ist die richtige Ernährung gemäß dem ayurvedischen Prinzip, grundlegend für ein gesundes Leben.

Ayurvedische Ernährung

Ayurvedische Ernährung: Das Wohlbefinden im Fokus.

Hinter der ayurvedischen Ernährungslehre steckt ein ganzheitliches Konzept, das sich nicht nur auf bestimmte Zutaten oder Gewürze beschränkt, sondern zusätzlich die Art und Weise der Nahrungsaufnahme im Blick hat. Dementsprechend gibt es als Empfehlung bestimmte „Goldene Regeln“, die Sie beim Essen beachten sollten.

Über den Tag verteilt sind drei gekochte Mahlzeiten die Norm. Mittags wird die Hauptmahlzeit gegessen, da die menschliche Verdauung, laut Ayurveda dann am stärksten funktioniert. Besonders nahrhafte Gerichte mit Hülsenfrüchten eignen sich hierfür gut.

Ein ayurvedische Ernährungsregel lautet: Essen soll mit Liebe gekocht, serviert und gegessen werden.

Die Umgebung, in der Sie die Speisen zu sich nehmen, spielt dabei ebenfalls eine entscheidende Rolle. Essen Sie in entspannter, gelöster Atmosphäre und am besten mit Ihren lieben Menschen zusammen. Schenken Sie elektronischen Störfaktoren wie Smartphones oder Fernseher für diesen Moment keine Beachtung, sondern konzentrieren Sie sich hauptsächlich auf den Genuss des Essens.

Gewürze sind unerlässlich.

Kochen steht im Fokus der ayurvedischen Ernährungslehre. Es empfiehlt sich, Speisen immer warm und nicht kalt, beispielsweise als Rohkost zu sich zu nehmen, um die Verdauung nicht zu sehr zu belasten. Eine zentrale Rolle spielen ebenfalls Gewürze, da Sie alle sechs ayurvedischen Geschmacksrichtungen (Rasas) in jeder Mahlzeit zu sich nehmen sollten. Die sogenannten Rasas sind süß, sauer, salzig, scharf, bitter und herb.

Ayurvedische Ernährung

Auch uns wohlbekannte Gewürze wie Kreuzkümmel, Kurkuma, Ingwer, Nelken, Kardamom, Safran oder Zimt sind integraler Bestandteil der ayurvedischen Küche. Durch diese geschmackliche Vielfalt ist es einfach, jedes ayurvedische Gericht tatsächlich mit den empfohlenen Rasas auszustatten.

Sind Sie neugierig geworden? Dann probieren Sie mit unserem Blumenkohl Curry doch einfach einen kleinen Ausflug in die Welt der ayurvedischen Ernährung aus.

Panasonic wünscht Ihnen guten Appetit!