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Clean Eating: Mehr als nur ein Trend. 

Was sich hinter der “sauberen” Ernährung verbirgt.

Clean Eating: Mehr als nur ein Trend. 

Haben Sie schon von der Clean-Eating-Methode gehört? Der Ernährungstrend überschwemmt derzeit regelrecht die sozialen Medien und Blogs. Mit Clean Eating – übersetzt “sauber essen” – ist nicht das Reinigen Ihrer Lebensmittel vor dem Verzehr gemeint, sondern die Verwendung von natürlichen, möglichst unverarbeiteten und frischen Lebensmitteln. Obst, Gemüse, gesunde Fette oder Vollkornprodukte stehen beim Clean Eating im Vordergrund. Stark verarbeitete Lebensmittel wie Fertigprodukte und Fast Food sind hingegen tabu. Wir verraten Ihnen, wie Sie das Ernährungskonzept im Alltag umsetzen und welche Clean-Eating-Grundregeln Sie beachten sollten.

Clean Eating: Das darf auf Ihre Einkaufsliste.  

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Verstehen Sie die Clean Eating Methode keinesfalls als Diät, sondern eher als eine Art Lebenseinstellung. Greifen Sie vor allem auf frische und unbehandelte Lebensmittel zurück, wie z. B.: 

  • Regionales Obst & Gemüse nach Saison
  • Frisches Fleisch und Fisch in Bio-Qualität
  • Nüsse und Samen (z. B. Mandeln, Haselnüsse)
  • Hülsenfrüchte (z. B. Linsen, Kichererbsen, Bohnen)
  • Vollkorngetreide (Naturreis, Haferflocken)
  • Pseudogetreide (z. B. Quinoa, Amaranth)
  • Milchprodukte (z. B. Quark, Naturjoghurt)
  • Zuckeralternativen (Datteln, Agavensirup oder Bananen)
  • Pflanzliche Öle (z. B. Raps- oder Kokosöl, natives Olivenöl)
  • Superfood (z. B. Gerstengras oder Matcha)
  • Wasser und ungesüßte Tees

Diese Lebensmittel sind nicht clean. 

Industriell verarbeitete Lebensmittel, Fertigprodukte oder Fast Food hingegen sind alles andere als clean und sollten möglichst von der Liste gestrichen werden. Sie besitzen nämlich oft viel weniger Nährstoffe, sind aber sehr fetthaltig und reich an Zucker. Diese Lebensmittel sollten Sie daher besser meiden:

  • Weißmehl 
  • raffinierter Zucker
  • Nahrungsmittel mit künstlichen Zusätzen (Geschmacksverstärker, Aromen, Süßungsmittel)
  • Alkohol
  • Gehärtete Fette und Öle (Butter, Margarine) 
  • Convenient- bzw. Fertigprodukte 

Um den Verarbeitungsgrad eines Produkts endgültig beurteilen zu können, lohnt sich immer ein Blick auf die Zutatenliste. Diese sollte möglichst kurz sein. Denn durch den Verarbeitungsprozess leiden die Inhaltsstoffe im Produkt und sind daher nicht mehr so nährstoffreich wie das Ausgangsprodukt – zum Beispiel frische Pfirsiche versus Dosenpfirsiche oder Kartoffeln versus Kartoffelpüree aus der Tüte. 

Clean-Eating-Faustregel: Wenn das Produkt mehr als fünf Zutaten enthält und Sie nicht wissen, was sich hinter den Zutaten verbirgt, sollten Sie das Produkt von der Einkaufsliste streichen.

Clean Eater kann jeder werden. 

Das Clean-Eating-Konzept eignet sich für alle, die sich bewusster ernähren möchten und einen nachhaltigeren Lebensstil anstreben. Auch für Veganer und Vegetarier ist sie die ideale Ernährungsform, da die Ernährung größtenteils auf pflanzlichen Lebensmittel basiert. Falls Sie nicht auf Fisch oder Fleisch verzichten möchten, ist das Ernährungskonzept auch in flexitarischer oder omnivorer Form anwendbar.

Die wichtigsten Grundregeln zusammengefasst.

  1. Kochen Sie möglichst selbst – mit frischen und naturbelassenen Lebensmitteln.
  2. Vermeiden Sie Zusatzstoffe.  
  3. Nehmen Sie regelmäßige Mahlzeiten zu sich. Am besten 5 bis 6 Mahlzeiten am Tag.
  4. Ersetzen Sie herkömmlichen Haushaltszucker durch natürliche Süßmacher wie z. B. Ahornsirup, Bananen oder Datteln. 
  5. Verwenden Sie weniger Salz, mehr frische Kräuter. 
  6. Nehmen Sie gute (=ungesättigte) Fette zu sich.
  7. Essen Sie achtsam, um das natürliche Sättigungsgefühl zu erlangen. 
  8. Trinken Sie ausreichend Wasser.
  9. Planen Sie Ihre Mahlzeiten. 
  10. Frühstück ist Pflicht. 
  11. Vermeiden Sie Plastikverpackungen. 

Diese Grundregeln sind natürlich nicht in Stein gemeißelt, sondern mehr als Idee zu verstehen. Wenn Sie es schaffen 80% davon umzusetzen, sind Sie bereits auf einem sehr guten Weg. Ernähren Sie sich überwiegend gesund, dann ist ab und zu auch eine kleine Sünde mal in Ordnung.

Diese Clean-Eating-Rezepte bringen Abwechslung in Ihren Alltag. 

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“Clean” zu kochen oder backen lässt sich ganz leicht in Ihren Alltag integrieren. Denn mittlerweile gibt es zahlreiche Clean-Eating-Rezepte: von Porridge über Kürbis-Curry bis hin zum saftigen Apple Crumble. Zum Frühstück eignet sich z. B. selbst gemachtes Granola, leckere Pancakes oder Porridge. Als Haupt- oder Abendmahlzeit empfehlen wir einen frischen Salat oder eine köstliche Quinoa-Bowl, die Ihnen wertvolle Nährstoffe liefert. Auch bei der Auswahl an Snacks brauchen Sie sich keine Gedanken machen. Unsere gesunden Müsliriegel ohne Industriezucker können Sie bedenkenlos genießen. Und sie sind – ohne Frage – der perfekte Snack für unterwegs, zu Hause oder im Büro. 

Falls es Sie in Ihrer Mittagspause regelmäßig ins Restaurant oder in die Fast Food-Bude nebenan verschlägt, wird es wahrscheinlich erstmal eine Herausforderung, selbst zu kochen. Dies hat aber den Vorteil, dass Sie selbst entscheiden, was auf den Teller kommt. Und mit der richtigen Vorbereitung wird Ihnen der Einstieg noch leichter fallen. Stellen Sie sich am besten einen Wochenplan zusammen und erkunden Sie die vielfältigen Clean-Eating-Rezepte auf der Panasonic Experience. 

Clean Eating und Slow Food lassen sich wunderbar verbinden.

Beim Clean Eating gibt es einige Schnittmengen mit dem sogenannten Slow Food. Bei beiden Ernährungsformen geht es darum sich mit Nahrungsmitteln auseinanderzusetzen und sich Zeit für das bzw. beim Essen zu nehmen, um so den Alltag zu entschleunigen. Und mit bewusstem und nachhaltigem Essen tun Sie nicht nur Ihrer Seele und Ihrem Körper einen Gefallen sondern auch der Umwelt.