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Die Anti-Diät: Bewusst ernähren statt verzichten.

Mit gutem Gefühl zur gewünschten Figur.

Die Anti-Diät: Bewusst ernähren statt verzichten.

Die Hose spannt und auf der Waage wird die Gewichtsanzeige von einem leichten Bauchansatz verdeckt. Spätestens jetzt setzt bei den meisten Menschen die Panik ein: Der Speck muss weg. Doch wie? Der Wunsch nach der perfekten Figur treibt viele von einer Diät zur nächsten. Doch leider wirken Schlankheitskuren oft nur für kurze Zeit und gehen automatisch mit Entbehrung und großer Anstrengung einher. Hier setzt die Anti-Diät an. Welche Ideen sich hinter dem allein schon reizvollen Namen verstecken, erfahren Sie beim Weiterlesen.

Diäten: Kalorien-, aber auch Stimmungskiller.

Paleo, Low Carb, Keto oder Atkins: Diätmethoden gibt es unzählige. Das dahinter verborgene Versprechen ist jedoch meist dasselbe. Es basiert auf einer kurzfristigen Veränderung der Ernährungsweise, die eine Gewichtsreduktion mit sich bringen soll. Der Fokus liegt hier ganz klar auf dem körperlichen Aspekt.

Bei all dem Beachten von Kalorientabellen und Verbotslisten bleibt jedoch die gute Laune oft auf der Strecke und der Stresspegel steigt. Denn das geistige wie emotionale Wohlbefinden findet in Diätplänen kaum Beachtung. Dabei ist eine positive Grundeinstellung so wichtig für einen nachhaltigen Erfolg beim Bewältigen eines Gewichtsproblems.

Mit positiver Körperwahrnehmung zum Erfolg.

Bestimmt ist auch Ihnen das Gefühl nicht fremd, mit dem eigenen Körper unzufrieden zu sein. Beim Blick in den Spiegel wirken die Oberschenkel zu stramm, die Hüfte zu breit und überhaupt ist der Bauch so gar nicht flach wie bei dem Model auf dem Werbeplakat.

Jeder Dritte in Deutschland hat schon mal eine Diät gemacht – unzufrieden mit dem Gewicht und gerne abnehmen möchte sogar jeder Zweite.

Vermutlich ist es noch nie so schwer gewesen wie heute, sich eine positive Einstellung gegenüber dem eigenen Körper zu bewahren. Zu groß sind die gesellschaftlichen Einflüsse in Form von übertriebenen Schönheitsidealen und Optimierungsmöglichkeiten. All dieser Negativität widersetzt sich die Body Positivity-Bewegung, die auch der Anti-Diät damit den Weg geebnet hat. Ziel dieser Bewegung ist es, sich von unrealistischen Schönheitsidealen zu befreien und das Selbstwertgefühl sowie das persönliche Wohlbefinden zu stärken.

„Haben Sie Vertrauen in sich“ ist das Credo der Anti-Diät.

Erwarten Sie also bei der Anti-Diät kein festgelegtes Regelwerk, an das Sie sich sklavisch halten müssen. Mehr noch: Es gibt keine ausdrücklichen Verbote, denn grundsätzlich dürfen Sie essen, was Sie wollen. Natürlich sollten Sie dies nicht als Freifahrtschein für den inneren Schweinehund sehen, der sich von morgens bis abends nach ungesunden Snacks sehnt und Sie dazu bringt, diese auch zu essen. Laut Diätexperten führt die Abwesenheit von Verboten und Reglementierungen tatsächlich zu einem entspannteren Umgang mit Essen und beugt so gefürchteten Heißhungerattacken vor. Frei nach dem Prinzip: Wenn es nicht verboten ist, ist es auch nicht mehr so reizvoll.

Die Anti-Diät verfolgt auf diese Weise einen ganzheitlichen Ansatz, mit dem versucht wird, ein Gleichgewicht zwischen Körper und Geist herzustellen. Denn mit einer positiven Lebenseinstellung sinkt der Stresspegel, die Motivation einen gesunden Lebensstil zu führen steigt und die Achtsamkeit nimmt zu.

Diese Tipps helfen Ihnen bei der Umsetzung.

In der Theorie bekommen Sie so ein besseres Gefühl dafür, auf Ihren Körper zu hören und ein Bewusstsein zu entwickeln, welches Essen Ihnen wann gut tut. Im Zusammenspiel mit einer normalen, ausgewogenen Ernährung und viel Bewegung im Alltag dürften Gewichtsprobleme bald Schnee von gestern sein. Sie suchen noch nach praktischen Tipps, um mit der Anti-Diät loszulegen? Wir haben ein paar Inspirationen für Sie gesammelt:

  • Nehmen Sie sich Zeit: Sorgen Sie in Ihrem stressigen Alltag für Ruhepausen, in denen Sie Ihr Essen ohne Ablenkung mit Genuss zu sich nehmen können. Gründliches Kauen ist beispielsweise bereits im Mund förderlich für die Verdauung und sorgt neben einem bewussteren Geschmacksempfinden auch für eine bessere Nährstoffverwertung.
  • Hinterfragen Sie Ihren Heißhunger: Ob hoch konzentriert bei der Arbeit oder abends als Couch-Potato, machen Sie sich bewusst, wann und warum genau Sie der Heißhunger auf Süßes überkommt und steuern Sie mit gesunden Snacks wie Nüssen und Beeren entgegen.
  • Schlafen Sie ausreichend: Tatsächlich verbrennt unser Körper auch im Schlaf Kalorien. Planen Sie also ausreichend Nachtschlaf ein. Als positiven Nebeneffekt werden Sie merken, dass Sie tagsüber energiegeladener und konzentrierter arbeiten können und die Heißhungerattacken ausbleiben werden.

Panasonic wünscht Ihnen viel Spaß bei der Umsetzung der Anti-Diät!