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Ernährungsformen: Diese Alternativen sollten Sie kennen.

Von Frutariern bis hin zu Veganern.

Ernährungsformen: Diese Alternativen sollten Sie kennen.

Ernährung steht mittlerweile für mehr als nur die reine Aufnahme von Essen. Dieser Begriff spiegelt in der heutigen Zeit meist eine ganze Lebenseinstellung wider. Manche Menschen entscheiden sich aus ethischen Gründen komplett auf tierische Produkte zu verzichten. Andere setzen wegen der Gesundheit auf eine pflanzliche Ernährung. Laktose- und glutenfrei, oder reine Rohkost: Damit Sie bei der Vielzahl der Ernährungsformen den Überblick behalten, haben wir die wichtigsten ausgewählt und stellen sie Ihnen näher vor.

Unser Essverhalten verändert sich.

Biologisch betrachtet ist der Mensch ein Allesesser. In einer Welt vor der industriellen Lebensmittelproduktion und der Tiefkühltruhe wurde gegessen, was gerade erhältlich war. Wählerisch konnten unsere Vorfahren dabei häufig nicht sein. Je nach Region wanderten Fisch, Fleisch oder Getreide- und Milchprodukte auf den Teller, um das blanke Überleben zu sichern.

Allesesser werden auch Omnivore genannt. Die Bezeichnung stammt aus dem Lateinischen und setzt sich aus den Worten „omnis“ (alles) und „vorare“ (fressen) zusammen.

Im Gegensatz zu damals leben wir heute in der westlichen Welt im Überfluss. Wir definieren uns über die Lebensmittel, die wir auswählen. Wir sind eben doch, was wir essen. Daher gilt: Die Wahl der jeweiligen Ernährungsform gibt weitreichend Aufschluss über persönliche Überzeugungen oder aber auch gesundheitliche Bedürfnisse.

Ernährungsformen: Diese sind besonders bekannt.

Bestimmt kennen auch Sie Vegetarier in Ihrem Bekanntenkreis. Doch wie sieht es mit Veganern oder Pescetariern aus? Oft wissen wir nur so ungefähr, worin sich die verschiedenen Ernährungsformen unterscheiden. Deshalb ist es wichtig einen genauen Blick auf die Definitionen zu werfen.

Vegetarismus: Diese Art der Ernährung ist keine Modeerscheinung. Vegetarier gibt es bereits seit der Antike und in Indien wird in Teilen des Landes z. B. aus religiösen Gründen auf eine rein pflanzliche Ernährung gesetzt. Beim Vegetarismus sind Fleisch und Fisch tabu und ein vorwiegend pflanzenbasierter Speiseplan das Ziel.

Ernährungsformen

Laut einer Studie liegt die Zahl der sich als Vegetarier bezeichnenden Personen in Deutschland 2021 bei 7,5 Mio.

Veganismus: Diese Ernährungsform setzt wie der Vegetarismus auf den Konsum rein pflanzlicher Produkte. Fisch und Fleisch sind in diesem Fall genauso tabu wie auch Milchprodukte. Die vegane Ernährung erfreut sich wachsender Beliebtheit und der Markt reagiert auf diesen Trend. Milch-, Fleisch- oder Wurstersatzprodukte aus Soja sowie Erbsenprotein – um nur zwei Beispiele zu nennen – finden Sie mittlerweile vielerorts im Angebot.

Flexitarismus: Sie können sich noch nicht so ganz mit dem Gedanken anfreunden, auf Fleisch zu verzichten? Trotzdem möchten Sie aus ethischen, umwelttechnischen oder gesundheitlichen Gründen Ihren Fleischkonsum einschränken? Dann ist der Flexitarismus genau das Richtige für Sie. Die vegetarische Ernährung steht zwar immer noch im Vordergrund, doch das Essen von meist hochwertigem Fleisch ist durchaus erlaubt. Ganz nach der Devise, weniger ist mehr.

Essen Frutarier nur Früchte?

Ernährungsformen

Wenn Sie den Begriff Frutarier bisher noch nicht gehört haben, müssen Sie sich nicht wundern. Diese Art der Ernährung ist in Deutschland bisher noch nicht weit verbreitet. Anders als es der Name andeutet, ernähren sich Frutarier nicht nur ausschließlich von Obst. Hier gelten vielmehr die verschärften Regeln des Veganismus.

Frutarier nehmen lediglich die Früchte zu sich, deren Mutterpflanzen bei der Ernte nicht beschädigt werden. Das erlaubt den Konsum vieler Obstsorten und Gemüse wie z. B. Tomaten, Gurken. Feldfrüchte hingegen, deren Stammpflanze bei der Ernte zerstört wird, werden nicht gegessen. Kartoffeln, Zwiebeln oder auch Rote Bete kommen daher nicht auf den Tisch.

Kein Fisch für Pescetarier.

Pescetarier haben es im Vergleich dazu leichter. Vom italienischen „pesce“ – Fisch – abgeleitet, verstehen sich Pescetarier als Vegetarier, die zwar Fisch verzehren, aber auf Fleisch verzichten. Ob Meeresfrüchte dabei als Fisch gelten, ist ein ungeklärter Diskussionspunkt.

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