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Heimische Superfoods: Regional statt exotisch.

Leckere Energielieferanten müssen nicht weit reisen.

Heimische Superfoods: Regional statt exotisch.

In den letzten Jahren ist es zum Trend geworden, immer wieder neue und vor allem exotische Lebensmittel mit dem Titel Superfood vorzustellen. Gemein haben diese oftmals einen immens hohen Nährstoffgehalt. Sie verzögern den Alterungsprozess, sind reich an Vitaminen und versorgen uns zudem mit einer großen Portion Energie. Diese Fähigkeiten werden besonders den Superfoods aus fernen Ländern zugerechnet. Acai, Goji oder Chia sind nur ein paar Beispiele für die Exoten in den Supermarktregalen. Tatsächlich muss man für einen solchen Vitaminboost den Blick gar nicht in die Ferne schweifen lassen. Denn auch heimische Superfoods – aus lokalem oder sogar dem persönlichen Anbau – haben es in sich. Grund genug, altbekannte Lebensmittel wieder zu entdecken.

Heimische Superfoods: Eine Auswahl.

Schwarze Johannisbeere: In diesen kleinen Früchten steckt großes Potenzial. Sie sind reich an Antioxidantien, die freie Radikale im Körper unschädlich machen und somit den Zellalterungsprozess verzögern. Greifen Sie also statt zur brasilianischen Acaibeere doch zu einer Packung Johannisbeeren oder pflücken Sie diese einfach von Ihrem Strauch im Garten.

Auch Heidelbeeren oder andere blaue Früchte wie Trauben und Holunderbeeren sind mit den wertvollen natürlichen Pflanzenstoffen ausgestattet, die antioxidativ wirken.

Leinsamen: Angeblich reicht ein Löffel Chiasamen aus, um den Tagesbedarf an Vitalstoffen eines Menschen vollends abzudecken. Die aus Mexiko stammenden Samen gelten als das Superfood schlechthin. Aber wer braucht schon Chia-, wenn er Leinsamen haben kann? Laut Nährstofftabelle stehen Leinsamen diesen nämlich beinahe in nichts nach. Die kleinen Körner enthalten viele lebenswichtige Omega-3-Fettsäuren, die Entzündungen entgegenwirken können. Außerdem sind sie mit vielen Mineral- sowie Ballaststoffen ausgestattet, die der Verdauung zuträglich sind. Planen Sie am besten einen Löffel Leinsamen in Ihrem morgendlichen Müsli oder Porridge mit ein und starten Sie so mit Energie in den Tag.

Heimische Superfoods

Heimische Superfoods: Jetzt gibt’s was auf die Nuss.

Walnüsse: Unter der harten Schale versteckt sich ein toller Energielieferant, der reich an ungesättigten Fettsäuren ist. Diese sollen effektiv Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen. Avocados, in denen ebenfalls viele der gesunden Fette stecken, können da nur in Deckung gehen. Vielleicht wählen Sie zur Abwechslung einen Joghurt mit knackigen Walnüssen anstelle von Avocado Toast als Snack. Im Gegensatz zu den grünen Früchten findet man Walnüsse in Deutschland wie Sand am Meer. Halten Sie beim nächsten Spaziergang doch einmal Ausschau nach den Bäumen mit den markant-schmalen Blättern.

Heimische Superfoods

Hafer: Dieses Getreide ist ein unterschätztes Superfood und kommt dabei in so gut wie jedem Müsli vor. In Hafer steckt eine besondere Art von Ballaststoffen, welche einen senkenden Effekt auf Blutzucker und Cholesterin haben. Auch B-Vitamine finden Sie in den vielfältig verwendbaren Flocken zuhauf. Ob als herzhafte Hafermuffins oder süßer Brei, Hafer schmeckt in allen Varianten lecker.

Die Umwelt im Blick behalten.

Auf reiner Nährstoffbasis können heimische Superfoods also locker mit ihren exotischen Verwandten mithalten. Beim Thema Nachhaltigkeit haben sie sogar die Nase vorn. Der Blick auf die Umweltbilanz heimischer Produkte verrät: Kurze Transportwege vermeiden die Erzeugung schädlicher Klimagase. Aufgrund des hohen Transport- und Energieaufwands fällt der CO2-Fußabdruck bei Lebensmitteln aus fernen Ländern sehr groß aus. Natürlich müssen sie dadurch nicht automatisch auf den Genuss von Südfrüchten verzichten. Ein bewussteres Einkaufsverhalten kann jedoch bereits eine nachhaltige Wirkung auf den Klimaschutz haben.

Unterschiede machen sich im Geldbeutel bemerkbar.

Heimische Superfoods haben darüber hinaus gegenüber den Exoten sogar noch einen Vorteil in petto. Während Importprodukte teuer zu Buche schlagen, fällt die finanzielle Belastung beim Einkauf lokaler Produkte deutlich geringer aus. Überlegen Sie sich also beim nächsten Einkauf genau, ob es dieses Mal wirklich das teure Acai-Mus sein muss oder doch lieber die Heidelbeeren mit in die Einkaufstasche wandern.

Panasonic wünscht viel Spaß beim Ausprobieren!